Gib nie einen Menschen oder die Hoffnung auf ihn lieblos auf,
denn es könnte selbst der verlorene Sohn,
der am tiefsten Gesunkene,
doch noch gerettet werden,
der erbittertste Feind,
auch der, der dein Freund war,
doch wieder dein Freund werden,
die Liebe, die erkaltete,
doch wieder entbrennen
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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