Wie der Adler vor dem Donner nicht erzittert und erblaßt;

Also ist der Tod den Frommen ein höchst angenehmer Gast.

Er erzittert nicht vor ihm; er erschrickt nicht vor der Hölle:

Er betritt mit Freudigkeit die gewünschte Grabes-Schwelle.


Das Gedicht "Wie der Adler vor dem Donner nicht erzittert und erblaßt..." stammt von (* 1711-01-15, † 1740-12-11).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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