...entworfene Gemählde, des Herrn Hofrath Weichmanns
Der Pinsel eines Frauenzimmers trift ungemein, und stellt allhier
Den Grossen Weichmann im Gemählde recht lebhaft und natürlich für;
Allein den hocherhabnen Geist vermag auch in den schönsten Bildern
Kein Künstler, noch vielweniger ein Frauenzimmer abzuschildern.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte