Du Mann, sieh diese Ros am Bach,

Wie lächelnd sie sich bückt,

Die nächste Welle küsset sie,

Sie küßt sie und verschwindt,

Und weil die zweite Welle noch

Froh nach dem Kusse hüpft,

So hebt die dritte schmachtend schon,

Ihr silbern Haubt empor.


Das Gedicht "Das Weib" stammt von   (1730 - 1788).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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