Ganz in Eines flocht, o Gott, der Tanz

unsre bang beseligten Gestalten;

und ich sah, ihr schweres Haar war ganz

von dem einen Silberpfeil gehalten.

 

Und da hob sich schon ihr Mund und bog

sich mir dar mit bittendem Gefühle;

willenlos ein Blick, und im Gewühle

blitzt der Pfeil auf, der zu Boden flog.

 

Und sie senkte tief ihr heiß Genick,

plötzlich ganz von ihrem Haar umflossen;

und ich habe diesen Augenblick,

den mir Gott gegeben hat, genossen.


Das Gedicht "Im Fluge" stammt von   (1863 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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