Ein bleiches Antlitz leidet hin
Im Lebensleide bebt sein Sinn,
Die Schmerzen aller im Gesicht,
Mag es das eigen Dasein nicht.
Zu eigenem Weh die fremde Lust,
Wie schlägt sie herb dir auf die Brust:
Zu eigener Lust das fremde Leid,
Vergällt zerschreckt dir deine Freud′.
Das Gedicht "Leidensantlitz" stammt von Peter Hille (1854 - 1904).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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