Henri der stechendweiche,

Den man so hoch verehrt,

Daß hin zu seinen Streichen

Nie mag ein Denkmal reichen,

Henri, der bitterhöhnend

Den frumben Rhein empört.

 

Der hat den Rhein besungen,

Wie niemals ist gehört,

Sein Lied ist hingedrungen,

Hat roh dich hoch gezwungen

In deiner breiten Jacke,

Dich, Spießer, aufgestört.


Das Gedicht "Kein Denkmal" stammt von (* 1854-09-11, † 1904-04-07).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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