Was liegt im Gras?
Ein Sternlein.
Wie leuchtet das,
Gibt grünen Schein.
Am Himmel blau,
Da war es gold.
Auf grüne Au
Ists hingerollt.
Das Leuchten blieb,
Nun ward es grün,
Der Erd zulieb
Will Sternlein blühn.
Gedichte
Peter Hille
Was liegt im Gras?
Ein Sternlein.
Wie leuchtet das,
Gibt grünen Schein.
Am Himmel blau,
Da war es gold.
Auf grüne Au
Ists hingerollt.
Das Leuchten blieb,
Nun ward es grün,
Der Erd zulieb
Will Sternlein blühn.
Das Gedicht "Johanniskäfer" stammt von Peter Hille (1854 - 1904).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.