Sieh mal, Hold, da unser Garten

Kann Liebseelchen nicht erwarten.

Kuck′, die wilden Blüten fliegen

Dir ans Knie,

Ans fein behende,

Nehmen lächelnd,

Leuchtend wie die Wolke oben,

Dich bei Händen.

Wollen dir im Haare liegen,

Tief ins gold′ne Nest.

Hasche sie!

Halt′ sie fest!


Das Gedicht "Garten" stammt von (* 1854-09-11, † 1904-04-07).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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