Ich möcht euch alle miteinander

Auf bunten Wiesen sehn,

Bei Klarinetten und Geigen

Die Füßchen im Tanze drehn.

 

Ich möcht euch alle miteinander

Mitnehmen im Luftschiffkahn,

Euch die schöne Erde zeigen,

Und was fleißige Menschen getan.

 

Ich möcht euch alle miteinander

Still führen an der Hand,

Euch heimliche Dinge sagen

Von Gott und dem Sternenland.


Das Gedicht "Gruß an die Kinder" stammt von   (1862 - 1918).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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