Rumpumpel macht das Mäulchen krumm

So morgens um halb acht herum,

Und keine fünf Minuten drauf

Wacht Rumpumpel auf.

 

Hu, kommt der kalte Badeschwamm;

Rumpumpel hält die Ohren stramm,

Und schlägt die Ticke-Tacke acht,

Wird ihm die Milch gebracht.

 

Die schmeckt Rumpumpel aber fein!

Er patscht mit beiden Fäustchen drein

Und trinkt und trinkt, bis alles leer.

Rumpumpelchen, das freut mich sehr:

Morgen gibts gutes Wetter!


Das Gedicht "Frühstück" stammt von (* 1862-10-31, † 1918-07-09).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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