Ich bin der Hauptmann,

Ihr die Soldaten,

Immer gehorsam,

Das will ich euch raten,

hört ihr?

 

Eins, zwei, immer hinterher,

Ein, zwei, schultert das Gewehr,

Marsch!

 

Seht euch nicht um,

Seht euch nicht an,

Immer hübsch stramm;

Mann hinter Mann,

Halt!

 

Eins, zwei, immer hinterher,

Ein, zwei, schultert das Gewehr,

Marsch!


Das Gedicht "Der Hauptmann" stammt von (* 1862-10-31, † 1918-07-09).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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