Ich hab ein Auge, das ist blau

Mir gestern Abend geschlagen.

 

Ich schrie fünfhundertmal »Au! Au!«

Was wollt ich damit sagen?

 

Ich weiß es heute selber nicht;

Ich hab ein Heldenangesicht.


Das Gedicht "Ich hab ein Auge..." stammt von   (1863 - 1915).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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