Wird´s aber sich befinden,
daß du ihm treu verbleibst,
so wird er dich entbinden,
da du´s am mindesten gläubst:
Er wird dein Herz lösen
von der so schweren Last,
die du zu keinem Bösen
bisher getragen hast.
Gedichte
Paul Gerhardt
Wird´s aber sich befinden,
daß du ihm treu verbleibst,
so wird er dich entbinden,
da du´s am mindesten gläubst:
Er wird dein Herz lösen
von der so schweren Last,
die du zu keinem Bösen
bisher getragen hast.
Das Gedicht "Wird´s aber sich befinden..." stammt von Paul Gerhardt (1607 - 1676).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.