Kreuz und Elende,

Das nimmt ein Ende;

Nach Meeresbrausen

Und Windessausen

Leuchtet der Sonne gewünschtes Gesicht.

Freude die Fülle

Und selige Stille

Hab ich zu warten

Im himmlischen Garten;

Dahin sind meine Gedanken gericht.


Das Gedicht "Kreuz und Elende" stammt von   (1607 - 1676).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte