Jemand, den Kopf in Mädchenknien, sagt:

Daß deine Schenkel früher zu mir kamen.

Wie Krähen fraßen Huren mich Einsamen.

Immer war Winter. Ich bin angenagt!

 

Dein roter Mund, ein Nest voll weißer Küsse,

Ist unerreichbar nah. Du bist so keusch.

In meinem Herzen da ist ein Geräusch,

Als ob es röchle und ersticken müsse.


Das Gedicht "Der Primäraffekt" stammt von   (1885 - 1921).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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