Wer nie in der Jugend Gewitterdrang

über jedes trennende Gitter sprang,

wer nie sünd´gem Verlangen gebebt hat

und immer nur nach Erlaubtem gestrebt hat,

dem schmücke das Wams mit Orden und Tressen,

doch sag ihm, er habe zu leben vergessen.


Das Gedicht "Wer nie in der Jugend..." stammt von   (1852 - 1917).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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