Ich habe nie das Knie gebogen,
Den starren Nacken nie gebeugt,
Mit Stolze ward ich aufgezogen,
Mit Freiheit ward ich aufgesäugt.
Doch allem Stolz im Sein und Handeln
Entsagt′ ich, und der Freiheit mit,
Könnt′ ich mich in den Staub verwandeln,
Den Deines Schuhes Sohle tritt.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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