An dem Fest der Sonnenhöhe

Wall′ ich hin zu dir, o Stein,

Daß mich alte Luft umwehe

In dem schauerlichen Hain.

 

Wo die tapfern Väter knieten

Demuthsvoll im starken Muth,

Hell die Freudenfeuer glühten,

Heller ihres Herzens Gluth,

 

Seh′ ich noch die Geister wallen

Feiernd in der Sommernacht, -

Nein, es kann nicht ganz zerfallen,

Was ein frommer Mensch gedacht.


Das Gedicht "Teufelskanzel bei Baden-Baden" stammt von   (1783 - 1817).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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