Ob Tausend uns zur Rechten,

Zehntausend uns zur Linken,

Ob alle Brüder sinken,

Wir wollen ehrlich fechten.

 

Zur Rechten nicht noch Linken,

Gen Himmel ist zu schau′n,

Und muthig einzuhau′n,

Wo Feindeswaffen blinken.

 

Gott kann schon Hilfe senden,

Der Engel Legionen,

Die halten grüne Kronen

Und Waffen in den Händen.

 

Er schwor bei seinem Leben,

Er steht an unsrer Seiten,

Wenn wir im besten Streiten

Die Häupter zu ihm heben.

 

Das Kreuz das ist sein Zeichen!

Wer will es niederreißen,

Das tragen alle Preußen,

Die Hölle muß ihm weichen.


Das Gedicht "Schlachtgesang" stammt von (* 1783-12-11, † 1817-12-11).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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