Es lacht die grüne Wiese,
Es lockt der Sonnenstrahl;
Vom Hügel schaut ein Riese
Ins liebe grüne Thal.
Ein edler Heldenschatten
Hat sich der Thurm gebaut,
Und rings die hellen Matten
Sich liebend angetraut.
Es stehn die alten Wächter
Dort wo die Wolken ziehn,
Und schauen die Geschlechter
Erstehen und verblühn.
Die Monden ziehn vorüber,
Vorüber manches Jahr,
Sie denken immer trüber
An das, was vormals war.
Doch steigt nach jener Mauer
Ein zärtlich liebend Paar,
O Heldenliebestrauer!
Dann wirst du mild und klar.
Dann scheinen die Gestalten
Der Liebenden erhellt
Vom Wunderglanz der alten,
Der ewig jungen Welt.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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