1813.
Nach Franken hin, nach Franken
Zum kühlen Werrastrand;
Dort weilen die Gedanken
An alter Hügel Rand.
Wo deutsche eben blühen
Und deutscher Mädchen Mund,
Wo deutsche Herzen glühen
Für ernsten Todesbund.
Da wollen wir es pflanzen
Der Freiheit edles Reis,
Ein Wald von jungen Lanzen
Umblüht es grün und weiß.
Verwebet euch, ihr Aeste
In Thürings dunkelm Wald,
Ihr gebet Schmuck zum Feste,
Wir kommen, kommen bald.
Nach Franken hin, nach Franken
Du morgendliches Heer,
Es muß die Welt dir danken,
Du führest Gottes Wehr!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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