1813.

 

Nach Franken hin, nach Franken

Zum kühlen Werrastrand;

Dort weilen die Gedanken

An alter Hügel Rand.

 

Wo deutsche eben blühen

Und deutscher Mädchen Mund,

Wo deutsche Herzen glühen

Für ernsten Todesbund.

 

Da wollen wir es pflanzen

Der Freiheit edles Reis,

Ein Wald von jungen Lanzen

Umblüht es grün und weiß.

 

Verwebet euch, ihr Aeste

In Thürings dunkelm Wald,

Ihr gebet Schmuck zum Feste,

Wir kommen, kommen bald.

 

Nach Franken hin, nach Franken

Du morgendliches Heer,

Es muß die Welt dir danken,

Du führest Gottes Wehr!


Das Gedicht "Auf dem Marsch nach Franken " stammt von   (1783 - 1817).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte