Zu seinem Geburtstage, den 1. October 1813.

 

Wer reitet vor der grünen Schaar

Ein Schwert in starker Hand?

Wer schaut so fröhlich in Gefahr?

Ein Graf vom Ostseestrand.

 

Du wackrer Pommer, deutsches Blut

Von altem Schrot und Korn,

Gott wahre dir den Schlachtenmuth,

Noch lange schall′ dein Horn.

 

Gott wahre dir den edlen Leib -

Es winde dir den Kranz

Am Friedensfest ein holdes Weib

In stiller Schönheit Glanz.

 

Der Weinmond naht so frisch und hell,

Er bringt uns hellen Wein,

Wir fechten kühn, und reiten schnell

Zum alten heil′gen Rhein.


Das Gedicht "An Karl Graf Münchow" stammt von (* 1783-12-11, † 1817-12-11).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte