Nun will sich jeder gern bücken,
Man trägt jetzt Butten am Rücken,
Drinnen die Trauben sich drücken.
Nun schlürfe nur Süßigkeit,
Und mache den Rücken recht breit,
Und schleppe dein Teil heim beizeit.
Und füllst du ins Fass deinen Wein,
Und bist du mal kalt und allein, -
Mit dem Wein bist du immer zu zwein.
Der Wein feuert ein alte Glatzen,
Macht Nachtigallen aus Spatzen
Und lockt dir den Amor, den Fratzen.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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