Unsere Augen so leer,

Unsere Küsse so welk,

Wir weinen und schweigen,

Unsere Herzen schlagen nicht mehr.

 

Die Schwalben sammeln sich draußen am Meer,

Die Schwalben scheiden,

Sie kommen wieder,

Aber nie mehr uns beiden.


Das Gedicht "Unsere Augen so leer" stammt von   (1867 - 1918).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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