Ich küsse die Luft,

Ich umarme die Wärme der Nächte.

Mir ist, es müsse von meinem Harme, meinem Sehnen

Aus der Leere dein Auge aufsprießen,

Zu mir fließen dein blauender Blick.

Sonne brütet,

Sommergras glüht,

Vom roten Mohn sprüht brünstiger Schein.

Ich strecke die Arme,

Erbarme dich, Licht,

Mich küssen hungrige Nächte.


Das Gedicht "Ich küsse die Luft" stammt von   (1867 - 1918).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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