Auf meinem Schatten kühl ich saß
Und legte mein Gebein ins Gras,
Mein Auge stieg zum Grün und Blauen
Und tat aus Wolken Häuser bauen.
Und Menschen setzte ich hinein,
Schrieb Schicksale in Hände ein,
Und ließ die Menschen lachen, küssen,
Bis sie aus Wolken fallen müssen.
Das Gedicht "Auf meinem Schatten kühl ich saß" stammt von Max Dauthendey (1867 - 1918).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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