Fliehende kühle von jungen syringen,
Dämmernde grotten cyanenblau,
Wasser in klingenden bogen -
Wogen -
Auf fosfornen Schwingen
Sehnende wogen.
Purpurne inseln in schlummernden fernen.
Silberne äste auf mondgrüner au.
Goldne lianen auf zu den sternen.
Von zitternden welten
Sinkt feuerthau.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte