Und dies war alles, was er fand, erwacht:

Es lag ein Leib, voll Schmerz, an einem Strand.

Hin floß ein Meer in hyazinthne Nacht,

Aufbrach in Blau ein unergründlich Land.

Der Wind lief schnell, die spitzen Möwen stießen

Auf Beute rings, und heisre Affen schrien.

Die roten riesenhaften Falter ließen

Klirrende Flügel streifen über ihn,

Er lag, ein Leib voll Schmerz, gehüllt in Feuer,

Er hob die Hand in Liebe über sich

- Getös der Welt ringsum scholl ungeheuer -

Er sagte streng, begrenzend, wissend:

ICH.


Das Gedicht "Robinson findet sich am Strand der Insel" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte