Ich grüßte ihn vertraut. Und seinen Namen

"Tod" sprach ich brüderlich. Da hob er sich,

Da fing er mich am tödlicheren Hamen,

Da warf er Diesen hin, da bog er mich

An das erstarrte Herz, den Schlag zu suchen,

Schloß Mund auf Mund, ob er nicht Atem fand,

Da hieß er mich mir rasender zu fluchen...

 

Ich grub ihn ein, der mir der Freund gewesen,

Das liebste Du ward Feind: der Teure trug

Sich Jenem an, von dem ich fast genesen;

Er stand beim Tod.

O, Stärke, die mich schlug!


Das Gedicht "Robinson - Ein Leichnam ist ans Land gespült" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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