Als die Rosen lieblich lachten
Und die Sommerlauben blühten,
Purpurn die Granaten glühten,
Deine Augen hold erwachten;
Alles sprach nur Liebesschmachten,
Es verkündete die süssen
Träume Nachtigallengrüßen,
Und dein Blick, dein Ton ward Wonne,
Lebe dann der Liebessonne,
Weihe diesen Tag mit Küssen.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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