Das Rädchen
Dreht munter
Das Fädchen
Hinunter:
Wo weilst du
O Lieber
Was eilst du
Fern über?
Und sinn′ ich Tagelang
Und spinn′ ich Wochenlang,
Bist du mein einz′ger Gedank. –
Bald seh′ ich Seen,
Wenn′s Rädchen surrt,
Indem es schnurrt
Erscheinen Feen.
Und Er geleitet
Ist unter ihnen:
Wie stolz er schreitet!
Ihm Geister dienen.
Dann fliegt er fröhlich
Durch Abendröte,
Es tönt so seelig
Die Schäferflöte:
Dann wünsch′ ich Schwingen
Zu ihm zu fliegen,
Aufwärts zu springen
In Wolken die Flügel zu wiegen.
Gedichte