Was kleidet die Wiesen, was schmücket die Wälder,
   Was sprenget die Fesseln dem keuchenden Bach?
Was führet die Tiere zurück in die Felder
   Und wehet den Klang aller Lieder wach?

Es ist der Frühling, es ist die Sonne,
   Drum freue sich laut ein jegliches Herz,
Und in der großen unsterblichen Wonne
   Verstumme der eitle, der menschliche Schmerz!


Das Gedicht "Vergiß!" stammt von   (1827 - 1892).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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