Wohin im Hauch der Lüfte,
Ihr Wolken, so geschwind?
Hier wehn ja Blumendüfte,
In Blüten spielt der Wind.
Die Schäfchen gehn und weiden
In Blumen tief am Bach;
Ihr Wolken zieht den Freuden
Vergangner Stunden nach,
Wohl schön're Lenzgefilde
Erblickt ihr von der Höh?
Wie wird mir bei dem Bilde
So wohl und doch so weh!
Wollt ihr in jener Ferne
Den holden Fremdling sehn?
Der Augen lichte Sterne,
Der Mienen sanft und schön?
Ach Wolken, wie vermessen!
Das Schönste schaut ihr kühn!
Doch ich - ich will vergessen,
Und still zur Heimat ziehn!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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