Und Nelken, die freudigen, glutenden,

Und Rosen, die liebenden, blutenden

Sind mir zu laut ...

Mich schmerzt das gelbe Sonnenlicht,

Das jäh in braune Träume bricht

... So gelb und laut!

Und Nächte will ich ... flüssig ... lind,

Wo alles lau in Duft zerrinnt

Und leise Stimmen hat ...

Und Schlummer, der mich blau umschwebt

Und von Vergessen ist durchwebt - -

Ich bin so matt ...


Das Gedicht "Matt" stammt von   (1877 - 1897).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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