In Freiheit leben heißt erst leben.

Weit besser für das Heil der Welt

Ist frommer Irrtum, der erhält,

Als kalte Weisheit, die zerstöret.

Was alle trifft, erträgt man leicht.

 

Mitleidig ist die ganze Welt.

Sobald nicht Eigennutz das Urteil fällt.

Weit besser stür das Heil der Welt

Ist frommer Irrtum, der erhält,

Als kalte Weisheit, die zerstöret.


Das Gedicht "In Freiheit" stammt von   (1725 - 1798).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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