Sämann, geh in Gottes Namen
Und bestell dein Ackerfeld;
Streu' auf Hoffnung deinen Samen
Und vertrau' dem Herrn der Welt;
Warte still auf seinen Segen,
Bitt' um Sonnenschein und Regen,
Dass dein Feld am Erntetag
Goldne Garben bringen mag.

Geh', o Mensch, und säe Taten
In den Acker deiner Zeit,
Deines Wohltuns edle Saaten
Reifen für die Ewigkeit.
Darfst du heut' nicht Früchte schauen,
Lerne auf die Zukunft bauen;
Wenn schon lang dein Hügel grün,
Kann dir noch die Ernte blüh'n.


Das Gedicht "Sämann, geh in Gottes Namen" stammt von   (1815 - 1890).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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