O meine müden Füße ihr müßt tanzen

In bunten Schuhen,

Und möchtet lieber tief, tief

Im Boden ruhen.

 

O meine heißen Wangen, ihr müsst glühen

Im wilden Kosen,

Und möchtet lieber blühen

Zwei weiße Rosen.

 

O meine armen Augen, ihr müsst blitzen

Im Strahl der Kerzen,

Und lieber schlieft ihr aus im Dunkeln

Von euren Schmerzen.


Das Gedicht "O meine müden Füße ihr müßt tanzen" stammt von   (1813 - 1837).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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