Könnt mich auch sonst mit schwingen

Übers grüne Revier,

Hatt ein Herze zum Singen

Und Flügel wie ihr.

 

Flog über die Felder,

Da blüht′ es wie Schnee,

Und herauf durch die Wälder

Spiegelt′ die See.

 

Ein Schiff sah ich gehen

Fort über das Meer,

Meinen Liebsten drin stehen -

Dacht meiner nicht mehr.

 

Und die Segel verzogen,

Und es dämmert′ das Feld,

Und ich hab mich verflogen

In der weiten, weiten Welt.


Das Gedicht "An die Waldvögel" stammt von   (1788 - 1857).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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