Uf ′m Bergli

Bin i gesässe,

Ha de Vögle

Zugeschaut;

Hänt gesunge,

Hänt gesprunge,

Hänt ′s Nästli

Gebaut.

 

In ä Garte

Bin i gestande,

Ha de Imbli

Zugeschaut;

Hänt gebrummet,

Hänt gesummet,

Hänt Zelli

Gebaut.

 

Uf d′ Wiese

Bin i gange,

Lugt i Summer-

Vögle a;

Hänt gesoge,

Hänt gefloge,

 

Gar z′ schön hänt s′

Getan.

 

Und da kummt nu

Der Hansel,

Und da zeig i

Em froh,

Wie sie′s mache,

Und mer lache

Und mache′s

Au so.


Das Gedicht "Schweizerlied" stammt von   (1749 - 1832).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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