Angedenken an das Gute
hält uns immer frisch bei Mute.
Angedenken an das Schöne
ist das Heil der Erdensöhne.
Angedenken an das Liebe,
Glücklich! Wenn′s lebendig bliebe.
Angedenken an das eine
bleibt das Beste, was ich meine.
Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe
Angedenken an das Gute
hält uns immer frisch bei Mute.
Angedenken an das Schöne
ist das Heil der Erdensöhne.
Angedenken an das Liebe,
Glücklich! Wenn′s lebendig bliebe.
Angedenken an das eine
bleibt das Beste, was ich meine.
Das Gedicht "Angedenken" stammt von Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.