Was andren Leuten in der Welt,
Ihr Haus betreffend, nicht gefällt,
Das bleibet mir zwar unbekant;
Mir aber komt ein Ding zur Hand,
Ein rechtes Elend, voll Betrug,
Mein ärgster Feind, heißt. "Zeit genug!"
Gedichte
Johann Rist
Was andren Leuten in der Welt,
Ihr Haus betreffend, nicht gefällt,
Das bleibet mir zwar unbekant;
Mir aber komt ein Ding zur Hand,
Ein rechtes Elend, voll Betrug,
Mein ärgster Feind, heißt. "Zeit genug!"
Das Gedicht "Zeit genug" stammt von Johann Rist (1607 - 1667).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.