Miren wohnt schön, doch alles Hausgeräthe

Das um ihn glänzt, Tisch, Spiegel, Stühl und Bette,

Tapet, Gemähld und Schrank und alles ist nicht sein ...

Ich mag bey mir nicht fremde seyn!

 

(Aus: Ewald - Sinn Gedichte in zwey Büchern)


Das Gedicht "Miren" stammt von   (1726 - 1761).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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