Du magst gern vornehm dich gewöhnen,
Gut schmausen, ohne Sorgen ruhn,
Und jeglichen Vergnügen fröhnen,
Und täglich hunderte verthun.
Du möchtest gern mit einem Fürstenstaat,
Bequem durch ganz Europa reisen;
Nur weißt du hierzu keinen Rath: -
Ich weiß ihn: Suche dir geschwind - den Stein der Weisen!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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