Ein kleines Steinchen rollte munter

Von einem hohen Berg herunter.

 

Und als es durch den Schnee so rollte,

Ward es viel größer als es wollte.

 

Da sprach der Stein mit stolzer Miene:

′Jetzt bin ich eine Schneelawine′.

 

Er riß im Rollen noch ein Haus

Und sieben große Bäume aus.

 

Dann rollte er ins Meer hinein,

Und dort versank der kleine Stein.


Das Gedicht "Der Stein" stammt von   (1883 - 1934).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte