Ist es unrecht, die Arbeit zu lieben?

Warum sind sie aus dem Paradies vertrieben?
Jeder weiß es.

»Im Angesicht deines Schweißes …« –
Nein anders: »Im Schweiß deines Angesichts
Sollst du dein Brot …« heißt es dort. – Wie?
Wunderlich! – Schweiß ist doch Arbeit. – Ist die
Arbeit Strafe des Höchsten Gerichts?

Geh, Exegesel, tu deine Pflicht,
Ohne dass du Verbotenstes frißt,
Und mit dem Verstande suche nicht,
Was dein Gewissen viel besser ermißt.


Das Gedicht "Arbeit" stammt von   (1883 - 1934).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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