Die Kinder
kennen weder
Vergangenheit noch Zukunft,
und - was uns Erwachsenen
kaum passieren kann -
sie genießen die Gegenwart.
Gedichte
Jean de La Bruyére
Die Kinder
kennen weder
Vergangenheit noch Zukunft,
und - was uns Erwachsenen
kaum passieren kann -
sie genießen die Gegenwart.
Das Gedicht "Die Kinder" stammt von Jean de La Bruyére (1645 - 1696).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.