An diesen Lippen, diesen Augen

Die Welt vergessend, hinzuhangen

Und aus den rosenroten Wangen

Des Lebens Ueberfluß zu saugen,

An dieses Busens reiner Fülle

Die Schmerzen meiner Brust zu wiegen

Und auf des Schoßes Fried und Stille

Mit tränenmüdem Haupt zu liegen,

 

Das war mein Wunsch – das ist mein Grämen –

Und soll mir doch kein Schicksal nehmen.


Das Gedicht "Pygmalion" stammt von   (1751 - 1792).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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