Ich wandre sonder Zweck und ziel,
Das ist das rechte Wandern.
Die Bächlein fragen nicht wohin,
Und kommt doch eins zum andern.
Ein wenig Grün für meinen Hut
Und blumen gibt's allwegen,
Und wenn der Sonnenschein nicht lacht,
Erfreu ich mich am Regen.
Und ist's kein fröhlich Menschenkind,
So sind die lustigen Wellen,
Die Lieder hell, die Wolken hoch
Mir traute Weggesellen.
Wenn auch die Heimat noch so fern,
Winkt mir nur eine Klause,
Ein freundlich Aug, ein guter Trunk,
Da bin ich gleich zu Hause.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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