(Ein Lied für die Trommel)

 

Es ging ein Mann im Syrerland,

Hielt einen Querkopf in der Hand,

Den tät der Baas bestaunen.

Rasta kreuz und Rasta quer,

Wo hat der Mann den Querkopf her?

Rasta Rasta Rasta Rasta

Rasta Bry Trumm Baas.

 

Es liegt ein Tier am Wüstenrand,

Das frißt Kritiken aus dem Sand

Und hat verfluchte Launen.

Rasta kreuz und Rasta quer,

Wo hat der Bry das Querschiff her?

Rasta Rasta Rasta Rasta

Rasta Bry Trumm Baas.

 

Hing auch ein Bild an einer Wand.

Viel nacktes Pferd beim Jüngling stand.

Das wollen wir beclownen.

Rasta kreuz und Rasta quer,

Cubismus ist kein Schießgewehr.

Rasta Rasta Rasta Rasta

Rasta Bry Trumm Baas.

 

War eine Stadt in Bayerland,

Da hingen vier am Leierband.

Die hörten Odins Raunen.

Rasta kreuz und Rasta quer,

Schon waren es drei Querköpf mehr.

Basta Basta Basta Basta

Basta Bry Trumm Baas.


Das Gedicht "Der Rasta-Querkopf" stammt von   (1886 - 1927).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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